Fliesenlegermeisterbetrieb aus Taunusstein — Badsanierung, Großformatfliesen, Naturstein, Treppen und Terrassen. Zwei eigene Ausstellungen.
Innenausbau
Innenausbaufirmen übernehmen den Ausbau von Rohbauten und die Neugestaltung bestehender Innenräume – von Trockenbau und Bodenbelägen bis zu Türen, Fensterbänken und abgehängten Decken. Beauftragt werden sie bei Neubauten, Sanierungen und Umbauten, wenn mehrere Gewerke koordiniert oder einzelne Ausbauarbeiten fachgerecht ausgeführt werden sollen.
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VIP- und Pro-Einträge stehen oben. Alle Angaben stammen von den Betrieben selbst oder aus öffentlichen Registern.
Architektur und Innenarchitektur aus einer Hand — Neubau, Bauen im Bestand und Corporate Architecture in Wiesbaden und im Rhein-Main-Gebiet.
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Was gehört zum Innenausbau?
Innenausbaubetriebe verwandeln einen Rohbau in einen bewohnbaren oder nutzbaren Raum. Dazu gehören der Einbau nicht tragender Trennwände aus Gipskarton oder Porenbeton, das Verlegen von Bodenbelägen, die Montage von Innentüren, die Dämmung von Decken und Wänden sowie das Verkleiden von Flächen mit Platten oder Paneelen. Je nach Betrieb decken sie auch Maler- und Putzarbeiten ab oder koordinieren diese mit Subunternehmern.
Leistungen im Überblick
Der Innenausbau umfasst je nach Betrieb und Projektumfang folgende Kernleistungen.
- TrockenbauEinbau von Ständerwänden, Vorsatzschalen und abgehängten Decken aus Gipskarton oder vergleichbaren Plattenmaterialien. Trockenbaukonstruktionen ermöglichen eine schnelle Raumaufteilung und lassen sich mit Dämm- oder Schallschutzmaterial füllen.
- BodenbelägeVerlegen von Laminat, Parkett, Vinyl, Fliesen oder Teppich auf vorbereiteten Untergründen. Zur Leistung gehören in der Regel Untergrundprüfung, Ausgleichsmasse und Sockelleisten.
- Innentüren und ZargenLieferung und Montage von Innentüren inklusive Zargen, Bändern und Beschlägen. Bei Sanierungen werden oft vorhandene Zargen angepasst oder erneuert, was den Aufwand deutlich erhöht.
- Wand- und DeckenverkleidungenMontage von Holz-, Kunststoff- oder Mineralwollpaneelen sowie Fliesen und anderen Plattenbelägen an Wänden und Decken. Die Leistung umfasst häufig auch die Unterkonstruktion.
- Wärme- und SchallschutzEinbau von Dämmmaterial in Trockenbaukonstruktionen, unter Bodenbelägen oder vor Außenwänden. Schallschutz zwischen Wohneinheiten ist oft Bestandteil von Umbaumaßnahmen im Mehrfamilienhaus.
- Fensterbankmontage und LaibungsverkleidungenEinbau von Fensterbänken aus Natur- oder Kunststein, Holz oder Kunststoff sowie Verkleidung der Laibungen nach Fensteraustausch oder Dämmmaßnahmen.
- Koordination weiterer GewerkeBei größeren Projekten übernimmt der Innenausbaubetrieb die Bauleitung und Abstimmung mit Elektrikern, Sanitärinstallateuren und Malern. Das spart dem Auftraggeber Koordinationsaufwand, ist aber gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.
Was kostet Innenausbau?
Die Kosten für Innenausbauarbeiten werden teils als Stundenlohn abgerechnet – üblich bei kleinen oder schwer kalkulierbaren Teilarbeiten –, teils als Einheitspreis je m2 oder lfd. m. Den größten Einfluss auf den Preis haben Materialwahl, Untergrundqualität, Raumzuschnitt und regionaler Lohnkostenniveau.
| Leistung | Richtpreis | Was den Preis bestimmt |
|---|---|---|
| Trockenbau Ständerwand (inkl. Material) | 40-75 EUR/m2 | Abhängig von Wandhöhe, Beplankung (einfach/doppelt) und Schallschutzanforderung |
| Laminat oder Vinyl verlegen (inkl. Material) | 25-55 EUR/m2 | Materialqualität und Verlegemuster (Diagonal, Fischgrät) treiben den Preis |
| Parkett verlegen (inkl. Material) | 60-130 EUR/m2 | Holzart, Dielenformat und Klebe- vs. Schwimmendverlegung bestimmen die Spanne |
| Innentür einbauen (inkl. Tür und Zarge) | 450-900 EUR/Stück | Aufpreis bei Altbau-Zargen, Sondermaßen oder schallgedämmten Ausführungen |
| Abgehängte Decke (Gipskarton, inkl. Material) | 35-65 EUR/m2 | Höhere Kosten bei Kurvenverläufen, Einbauleuchten oder zusätzlicher Dämmung |
| Stundenverrechnungssatz | 55-90 EUR/Stunde | Regional stark unterschiedlich; in Ballungsräumen eher am oberen Ende der Spanne |
Alle Angaben sind Orientierungswerte für Deutschland; regionale Unterschiede, Projektgröße und aktuelle Materialpreise können erheblich abweichen. Verbindliche Preise erhalten Sie nur über ein schriftliches Angebot auf Basis einer konkreten Leistungsbeschreibung.
Woran Sie einen guten Betrieb für Innenausbau erkennen
Ein seriöser Innenausbaubetrieb lässt sich an mehreren konkreten Merkmalen prüfen, bevor der Auftrag vergeben wird.
- Eingetragener HandwerksbetriebPrüfen Sie, ob das Unternehmen in der Handwerksrolle eingetragen ist – erkennbar an der Handwerkskarten-Nummer oder über die Suche in der Datenbank der zuständigen Handwerkskammer. Nicht jede Innenausbaufirma muss meisterpflichtig sein, aber ein Gewerbeeintrag und Steuernummer sind Mindestvoraussetzung.
- Schriftliches Aufmaß vor AngebotserstellungEin verlässlicher Betrieb nimmt das Objekt vor Angebotsabgabe auf – misst Flächen, prüft Untergründe und klärt Zustand und Zugänglichkeit. Ein Angebot ohne Besichtigung kann nur als Grobschätzung gelten und führt häufig zu Nachträgen.
- Detailliertes, positionsgenaues AngebotDas Angebot sollte einzelne Leistungen mit Mengen, Einheitspreisen und Materialbezeichnungen ausweisen, nicht pauschal. So können Sie Positionen vergleichen und erkennen, was konkret inkludiert ist.
- Nachweise zu Referenzen oder abgeschlossenen ProjektenSeriöse Betriebe können vergleichbare Projekte benennen und Fotos oder Kontakte zu früheren Auftraggebern vorweisen. Referenzen aus ähnlichen Projektgrößen und Nutzungsarten sind aussagekräftiger als allgemeine Beispielfotos.
- BetriebshaftpflichtversicherungFragen Sie aktiv nach einem aktuellen Nachweis der Betriebshaftpflicht. Schäden an Gebäuden, Nachbarräumen oder Einrichtung sind im Innenausbau nicht selten und sollten versichert sein.
- Klare Terminaussagen mit PufferEin erfahrener Betrieb nennt realistische Zeiträume und weist auf mögliche Abhängigkeiten hin – zum Beispiel Trocknungszeiten, Vorlaufzeiten für Materiallieferungen oder nachfolgende Gewerke. Unrealistisch kurze Zusagen ohne Vorbehalt sind ein Warnsignal.
Angebote richtig vergleichen
Ein seriöses Angebot im Innenausbau listet alle Leistungspositionen einzeln auf: Materialbezeichnung mit Qualitätsstufe, Menge in m2, lfd. m oder Stück, Einheitspreis und Gesamtpreis je Position. Fehlen Angaben zu Materialien oder werden nur Pauschalbeträge ausgewiesen, lassen sich Angebote nicht sinnvoll vergleichen. Besonderes Augenmerk gilt dem Untergrundschutz: Ob Ausgleichsmasse, Grundierarbeiten oder das Entfernen alter Beläge inkludiert sind, entscheidet oft über mehrere hundert EUR je Raum. Auch der Abtransport von Bauschutt fehlt häufig im ersten Angebot und taucht später als Nachtrag auf.
Häufige Fragen
Was gehört zum Innenausbau?
Zum Innenausbau zählen alle Arbeiten, die einen Rohbau oder sanierten Bestand in einen nutzbaren Innenraum verwandeln: Trockenbau, Bodenbeläge, Innentüren, Wand- und Deckenverkleidungen, Wärme- und Schallschutzdämmung sowie Fensterbank- und Laibungsmontage. Nicht zum Innenausbau gehören tragende Bauteile, Elektroinstallation und Sanitärarbeiten – diese erfordern eigene Fachbetriebe. Je nach Betrieb werden Maler- und Putzarbeiten ebenfalls angeboten oder an Subunternehmer weitergegeben.
Was kostet der Innenausbau eines Hauses?
Für den vollständigen Innenausbau eines Neubaus mit rund 150 m2 Wohnfläche sind Kosten zwischen 40.000 und 90.000 EUR realistisch – je nach Ausstattungsstandard, Materialwahl und Region. Einfache Ausstattung mit Laminat, Gipskartonwänden und Standardtüren liegt am unteren Ende; Parkett, Naturstein und maßgefertigte Elemente treiben den Preis deutlich. Diese Spanne gilt für reine Innenausbaugewerke ohne Elektro, Heizung und Sanitär.
Was kostet ein Innenausbau pro m2?
Grobe Richtwerte für den vollständigen Innenausbau liegen bei 250 bis 600 EUR je m2 Wohnfläche, wenn man alle Ausbaugewerke zusammenrechnet. Einzelne Gewerke wie Trockenbau kosten 40 bis 75 EUR je m2 Wandfläche, Bodenbeläge 25 bis 130 EUR je m2 abhängig vom Material. Für ein verlässliches Ergebnis brauchen Sie ein positionsgenaues Angebot nach Aufmaß, da Grundriss, Untergrundqualität und Materialwahl die Kosten stark beeinflussen.
Wie lange dauert der Innenausbau eines Hauses?
Für ein Einfamilienhaus mit 120 bis 150 m2 dauert der vollständige Innenausbau in der Regel 8 bis 20 Wochen, abhängig von Ausstattungsumfang und Gewerkeanzahl. Engpässe entstehen häufig durch Trocknungszeiten von Estrich und Putz, Lieferzeiten für Materialien und die Verfügbarkeit nachfolgender Gewerke. Eine sorgfältige Terminplanung mit Puffer ist vor allem dann wichtig, wenn der Einzugstermin feststeht.
Wie lange dauert der Innenausbau eines Fertighauses?
Fertighäuser sind im Werk weitgehend vorgefertigt, sodass der Ausbauaufwand vor Ort geringer ist als beim Massivbau. Je nach Ausstattungsgrad des Herstellers dauert der verbleibende Innenausbau beim Fertighaus 4 bis 12 Wochen. Viele Fertighaushersteller bieten unterschiedliche Ausbaupakete an – von schlüsselfertig bis zum Ausbauhaus, bei dem der Käufer selbst oder Drittbetriebe den Innenausbau übernehmen.
Was ist Innenausbau – und was unterscheidet ihn vom Rohbau?
Als Innenausbau bezeichnet man alle Arbeiten, die nach Fertigstellung des Rohbaus – also der tragenden Konstruktion aus Wänden, Decken und Dach – im Inneren des Gebäudes stattfinden. Der Rohbau schafft die Hülle, der Innenausbau macht daraus bewohnbare Räume mit Oberflächen, Türen, Böden und sichtbarer Raumstruktur. Die Grenze liegt dort, wo tragende Funktion endet und gestaltendes Ausbaugewerk beginnt.
Wie viele Angebote sollte ich für den Innenausbau einholen?
Empfehlenswert sind mindestens drei Angebote, die alle auf derselben Leistungsbeschreibung und einer gemeinsamen Besichtigung basieren. Nur so lassen sich Einheitspreise und enthaltene Leistungen direkt vergleichen. Ein einzelnes Angebot gibt Ihnen keinen Maßstab; mehr als fünf Angebote sind bei überschaubaren Projekten kaum auszuwerten und verlängern den Entscheidungsprozess unnötig.

