Fliesenlegermeisterbetrieb aus Taunusstein — Badsanierung, Großformatfliesen, Naturstein, Treppen und Terrassen. Zwei eigene Ausstellungen.
Natursteinarbeiten
Betriebe im Gewerk Natursteinarbeiten und Mauerbau verlegen, setzen und verarbeiten Natursteine für Mauern, Wege, Treppen, Einfassungen und Plätze im Außenbereich. Man beauftragt sie, wenn handwerklich solide, langlebige Strukturen aus Materialien wie Granit, Sandstein, Kalkstein oder Schiefer entstehen sollen.
1 Betrieb in 9 Orten eingetragen
Eingetragene Betriebe
VIP- und Pro-Einträge stehen oben. Alle Angaben stammen von den Betrieben selbst oder aus öffentlichen Registern.
Alle Orte mit Natursteinarbeiten
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Hessen 8 Orte
Rheinland-Pfalz 1 Ort
Was gehört zu Natursteinarbeiten und Mauerbau?
Fachbetriebe für Natursteinarbeiten planen und realisieren sämtliche Konstruktionen aus Naturstein im Außenbereich: Trockenmauern und gemörtelte Natursteinmauern, Natursteinpflaster auf Terrassen und Wegen, Trittsteine, Freitreppen, Stützmauern sowie Einfassungen für Beete und Rasenflächen. Sie wählen den geeigneten Stein nach Herkunft, Druckfestigkeit und Frostbeständigkeit aus, bereiten den Untergrund vor, führen notwendige Erdarbeiten durch und versetzen die Steine fachgerecht mit oder ohne Bindemittel.
Typische Aufträge kommen von Privatpersonen, die ihren Garten strukturieren oder aufwerten wollen, sowie von Kommunen, Landschaftsbaubüros und Wohnungsbaugesellschaften, die Außenanlagen gestalten oder sanieren lassen. Auch die Instandsetzung bestehender Natursteinmauern und die Ergänzung historischer Strukturen gehören zum Auftragsfeld, ebenso der Bau von Hochbeeten, Brunneneinfassungen oder dekorativen Gabionenwänden mit Natursteinfüllung.
Abzugrenzen ist dieses Gewerk vom Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk, das sich auf die formgebende Bearbeitung von Stein für Grabmale, Denkmäler oder Skulpturen spezialisiert. Fliesenleger verlegen Natursteinplatten im Innenbereich nach anderen Normen und mit anderen Klebsystemen. Klassische Maurer errichten Wände aus Ziegel- oder Betonstein, nicht aber Trockenmauern oder gesetztes Natursteinpflaster. Im Außenbereich arbeiten Betriebe für Natursteinarbeiten eng mit dem Garten- und Landschaftsbau zusammen, der die Gesamtplanung übernimmt, während der Natursteinbetrieb die handwerkliche Ausführung der Steinarbeiten verantwortet.
Leistungen im Überblick
Das Gewerk deckt alle handwerklichen Arbeiten ab, bei denen Naturstein im Außenbereich dauerhaft versetzt, verlegt oder gefügt wird.
- Natursteinpflaster verlegenPflastersteine aus Granit, Basalt oder Sandstein werden auf einem fachgerecht verdichteten Unterbau aus Frostschutzschicht und Splittbett gesetzt. Das Ergebnis ist eine dauerhaft tragfähige Fläche für Einfahrten, Wege oder Terrassen.
- Natursteinmauern setzenTrockenmauern werden ohne Mörtel aus lagerhaften Steinen aufgebaut und sind besonders im Hanggarten als ökologisch wertvolle Stützkonstruktion gefragt. Gemörtelte Natursteinmauern bieten höhere Tragfähigkeit und werden bei größeren Höhen oder stärkeren Lasten eingesetzt.
- Stützmauern und GeländesicherungStützmauern aus Naturstein sichern Böschungen, schaffen ebene Flächen in Hanglagen und verhindern Erosion. Je nach Höhe und Bodenverhältnissen ist eine statische Planung erforderlich, die der Betrieb koordiniert oder selbst erbringt.
- Natursteintreppen bauenFreitreppen aus Granit, Sandstein oder Porphyr verbinden unterschiedliche Geländeniveaus im Außenbereich. Trittstufen und Wangen werden frostfest gegründet und maßgenau versetzt, sodass keine Absenkungen entstehen.
- Beeteinfassungen und NatursteinrahmungenHochbeete, Raseneinfassungen und Pflanzbeete lassen sich dauerhaft mit gesetzten Natursteinen begrenzen. Diese Lösungen sind langlebiger als Holz oder Kunststoff und fügen sich optisch in naturnahe Gartengestaltungen ein.
- Sanierung und Reparatur bestehender NatursteinarbeitenAusgebrochene Fugen, abgesackte Pflasterflächen oder instabile Mauern werden fachgerecht instand gesetzt. Dabei werden historisch passende Steinarten und Mörtelsysteme verwendet, um das Erscheinungsbild zu erhalten.
- Gabionenwände mit NatursteinfüllungDrahtkörbe werden vor Ort montiert und mit regionalen oder farblich abgestimmten Natursteinen befüllt. Gabionen dienen als Sichtschutz, Schallschutz oder gestalterisches Element und erfordern eine sorgfältige Gründung.
Was kosten Natursteinarbeiten und Mauerbau?
Die Preisgestaltung erfolgt je nach Betrieb entweder als Einheitspreis pro Quadratmeter oder laufendem Meter oder als Stundenverrechnungssatz für Regiearbeiten und kleine Reparaturen. Maßgeblich für die Höhe des Preises sind der gewählte Steintyp, die Transportentfernung, der Schwierigkeitsgrad der Verlegung sowie der Aufwand für Untergrundvorbereitung und Erdarbeiten.
| Leistung | Richtpreis | Was den Preis bestimmt |
|---|---|---|
| Natursteinpflaster verlegen (ohne Material) | 40-80 EUR/m2 | Kleinteiliges Pflaster und unregelmäßige Formen erhöhen den Lohnanteil erheblich |
| Naturstein-Trockenmauer errichten | 120-220 EUR/m2 Wandfläche | Inkl. Material; Preis steigt mit Mauerhohe und Steinqualität |
| Gemortelte Natursteinmauer | 150-280 EUR/m2 Wandfläche | Statische Anforderungen und Fundamentarbeiten konnen zusatzliche Kosten verursachen |
| Natursteintreppe (Granit/Sandstein, je Stufe) | 250-600 EUR/Stufe | Abhangig von Stufenbreite, Steinart und Grundungsaufwand |
| Reparatur und Fugensanierung | 45-75 EUR/Stunde | Regiearbeiten bei kleinen Schaden oder schwer kalkulierbarem Aufwand |
| Gabionenwand aufbauen und befüllen | 180-320 EUR/m2 Wandfläche | Material (Korb und Stein) und Montage enthalten; Grunderung separat |
Die genannten Preise sind Richtwerte auf Basis üblicher Marktpreise in Deutschland und können je nach Region, Betriebsgröße, Materialbeschaffung und Auftragsvolumen deutlich abweichen. In Ballungsräumen und für Premiumsteinarten liegen die Kosten in der Regel im oberen Bereich der angegebenen Spannen.
Woran Sie einen guten Betrieb für Natursteinarbeiten und Mauerbau erkennen
Qualität bei Natursteinarbeiten zeigt sich nicht sofort, sondern erst nach dem ersten Frost oder nach starken Regenfällen — deshalb lohnt es sich, vor der Beauftragung gezielt zu prüfen.
- Nachweis abgeschlossener ReferenzprojekteSeriöse Betriebe können vergleichbare Projekte vorzeigen und ermöglichen auf Anfrage die Besichtigung. Achten Sie darauf, dass die Referenzen in Aufwand und Steinart Ihrem Vorhaben ähneln.
- Fachkundige MaterialberatungEin kompetenter Betrieb erklärt, warum er einen bestimmten Stein für Ihren Standort empfiehlt, und nennt dabei Kriterien wie Frostbeständigkeit, Wasseraufnahme und regionale Verfügbarkeit. Pauschale Empfehlungen ohne Begründung sind ein Warnzeichen.
- Detailliertes schriftliches AngebotDas Angebot sollte Steinart, Herkunft, Format, Verlegeart, Unterbauaufbau und Entsorgung separat ausweisen. Angebote, die nur eine Pauschalsumme nennen, sind nicht vergleichbar und bieten keinen Schutz bei Streitigkeiten.
- Klare Aussagen zur UntergrundvorbereitungLanglebige Natursteinarbeiten stehen und fallen mit dem Unterbau. Fragen Sie, wie tief der Betrieb aushebt, welche Tragschicht er aufbaut und wie er verdichtet — fehlende oder oberflächliche Antworten deuten auf mangelnde Fachkenntnis hin.
- Gewährleistung und HaftpflichtversicherungEin professioneller Betrieb benennt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von fünf Jahren für Bauwerke und weist auf Nachfrage seine Betriebshaftpflichtversicherung nach. Ohne diesen Nachweis tragen Sie im Schadensfall das finanzielle Risiko allein.
- Realistische ZeitplanungGute Betriebe haben Vorlaufzeiten und nennen verbindliche Ausführungszeiträume. Wer sofort und ohne Besichtigung anfangen will oder Ihnen Druck macht, schnell zu unterschreiben, sollte mit Vorsicht betrachtet werden.
Angebote richtig vergleichen
Ein seriöses Angebot für Natursteinarbeiten muss die Steinart mit Herkunft und Formatangabe, den Unterbauaufbau mit Schichtstärken, die Flächenmaße oder laufenden Meter, die Fugentechnik und das verwendete Bindemittel sowie den Umgang mit Aushub und Entsorgung getrennt ausweisen. Fehlt die Spezifikation des Unterbaus, ist das Angebot nicht seriös vergleichbar, weil billige Angebote oft genau dort sparen — mit der Folge, dass Pflaster absackt oder Mauern kippen. Holen Sie mindestens drei Angebote ein, damit Sie ein belastbares Bild der marktüblichen Preise erhalten.
Besonders häufig werden folgende Posten im ersten Angebot nicht ausgewiesen und werden später als Nachtragsrechnung teuer: Abfuhr des ausgehobenen Erdmaterials, Gestellung eines Containers, Anpassungsarbeiten an Entwässerung oder Rasenkanten sowie Mehraufwand bei unerwartet schlechtem Untergrund. Fragen Sie jeden Betrieb explizit, was passiert, wenn beim Aushub Fels, Wurzeln oder nicht tragfähiger Boden angetroffen wird, und lassen Sie sich die Regelung schriftlich ins Angebot aufnehmen. Ein Angebot, das diese Punkte offen lässt, ist kein fairer Preis, sondern ein Lockangebot.
Häufige Fragen
Wie lange hält eine Natursteinmauer, wenn sie fachgerecht gebaut wird?
Eine fachgerecht errichtete Natursteinmauer aus geeignetem, frostbeständigem Material hält bei ordentlicher Ausführung mehrere Jahrzehnte, oft sogar über 50 Jahre. Entscheidend sind die richtige Steinwahl, ein tragfähiges Fundament und bei gemörtelten Mauern ein dampfdurchlässiges Fugenmaterial, das Wasserstau verhindert. Trockenmauern regulieren Feuchtigkeit von Natur aus und gelten bei fachmännischem Aufbau als besonders dauerhaft.
Brauche ich für eine Stützmauer aus Naturstein eine Baugenehmigung?
Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von der Höhe der Mauer und den Vorschriften Ihrer Gemeinde ab. In den meisten Bundesländern sind Stützmauern bis 1,0 oder 1,5 Meter Höhe genehmigungsfrei, höhere Konstruktionen oder Mauern in Hanglage können jedoch genehmigungspflichtig sein und eine statische Berechnung erfordern. Klären Sie das vor der Beauftragung direkt mit Ihrer Baubehörde, da die Regelungen von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind.
Welche Natursteinarten eignen sich für Außenbereiche in Deutschland?
Für den Außeneinsatz in mitteleuropäischem Klima eignen sich vor allem frostbeständige Steinarten wie Granit, Basalt, Quarzit und harter Sandstein. Kalkstein und weicher Sandstein sind in feuchten Lagen problematisch, da sie Wasser aufnehmen und bei Frost absplittern können. Ihr Fachbetrieb sollte die Wahl anhand der konkreten Einbausituation, des Standortklimas und der Nutzungsintensität begründen.
Kann Natursteinpflaster auch auf einer bestehenden Betonfläche verlegt werden?
Grundsätzlich ist das möglich, wenn der Beton tragfähig, rissfrei und entwässerungstechnisch geeignet ist. Die Steine werden dann im Mörtelbett oder mit geeignetem Klebemörtel auf dem Beton versetzt, wobei Dehnungsfugen aus dem Untergrund in den Belag übernommen werden müssen. Ein Fachbetrieb prüft die Bestandsfläche vor der Ausführung, da ein ungeeigneter Untergrund trotzdem zu Schäden führt.
Wie viele Angebote sollte ich für Natursteinarbeiten einholen?
Sinnvoll sind mindestens drei Angebote von Betrieben, die das Projekt jeweils vor Ort besichtigt haben. Nur nach einer Besichtigung kann ein Betrieb den tatsächlichen Untergrund, die Zufahrtssituation und den genauen Umfang realistisch einschätzen. Angebote auf Basis von Fotos oder Telefonangaben sind häufig unvollständig und führen zu Nachträgen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Trockenmauer und einer gemörtelten Natursteinmauer?
Bei einer Trockenmauer werden die Steine ohne Bindemittel rein durch ihr Eigengewicht und die Verzahnung der Lagen gehalten, was Regenwasser durchsickern lässt und die Mauer druckentlastend macht. Eine gemörtelte Mauer bietet höhere Tragfähigkeit und ist für größere Höhen oder stärkere Horizontallasten besser geeignet, erfordert aber eine fachgerechte Entwässerung hinter der Mauer, um Frostschäden zu vermeiden. Die Kosten für gemörtelte Mauern liegen in der Regel um 20 bis 40 Prozent höher als für vergleichbare Trockenmauern.
Wann ist der beste Zeitpunkt, Natursteinarbeiten im Garten ausführen zu lassen?
Natursteinarbeiten im Freien lassen sich grundsätzlich das ganze Jahr über ausführen, solange der Boden nicht gefroren ist und keine dauerhaften Temperaturen unter 5 Grad Celsius herrschen, da Mörtel und Fugenmaterialien sonst nicht abbinden. Für größere Projekte empfiehlt sich eine Beauftragung im Herbst oder Winter, um für das Frühjahr einen frühen Ausführungstermin zu sichern. Gute Betriebe sind in der Hauptsaison von April bis Oktober oft mehrere Wochen im Voraus ausgebucht.
